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Vermisstensuche mit gutem Ausgang bei Ansbach

Ansbach – Kammerforst, 22.05.2010 Am Samstagabend gab es einen Alarm für die Rettungshundestaffel Ansbach. Vermisst wurde seit dem späten Nachmittag eine junge Frau, die aus dem Krankenhaus abgängig war. Es wurde von einer gesundheitsgefährdenden Lage ausgegangen. Die zuständige Polizeidienststelle suchte nach der Vermißten mit Streifenwagen, Diensthunden und dem Polizei-Hubschrauber mit Wärmebildkamera. Zur weiteren Unterstützung wurde die Rettungshundestaffel Ansbach alarmiert. Labrador-Hündin Chira konnte die Vermisste Person lebend finden.

Ansbach – Kammerforst, 22.05.2010

Am Samstagabend gab es einen Alarm für die Rettungshundestaffel Ansbach. Vermisst wurde seit dem späten Nachmittag eine junge Frau, die aus dem Krankenhaus abgängig war. Es wurde von einer gesundheitsgefährdenden Lage ausgegangen.

Die zuständige Polizeidienststelle suchte nach der Vermißten mit Streifenwagen, Diensthunden und dem Polizei-Hubschrauber mit Wärmebildkamera. Zur weiteren Unterstützung wurde die Rettungshundestaffel Ansbach alarmiert. Da die meisten Teams der Staffel bei der Landesverbands-Fortbildung in Amberg waren, wurden die Rettungshundestaffeln Neustadt/Aisch und Fürth ebenfalls angefordert.

Die äußeren Bedingungen für die Suche waren relativ gut: noch ca. 12°C und trocken. Der Mond erhellte zudem die Nacht, so dass nicht in kompletter Dunkelheit gesucht werden musste.

Aufgrund der geringen Entfernung war als erstes die Rettungshundestaffel aus Ansbach vor Ort und begann nach kurzer Lagebesprechung umgehend mit der Suche. Dabei war ein enormer Vorteil, dass der mögliche Aufenthaltsort der vermissten Person mittels Handy-Ortung grob eingegrenzt werden konnte – das Suchgebiet war allerdings trotzdem noch relativ groß.

Umso erfreulicher war es, dass Labrador-Hündin Chira ganz am Rand des Suchgebietes die vermißte Person ausfindig machte. Die Vermisste war gefunden – glücklicherweise lebend. Sie lag in hohem Gras, war bedingt ansprechbar und konnte nach kurzer Erstversorgung sehr schnell dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden. So mussten die beiden anderen Hundestaffeln, die zwischenzeitlich ebenfalls bei der Einsatzleitung eingetroffen waren, nicht mehr eingreifen.

Alle Helfer von BRK und Polizei waren sichtlich erleichtert und freuten sich über den positiven Ausgang. Dies beweist, dass sich die vielen Trainingseinheiten und das große Engagement in der Freizeit, die Rettungshundeführer erbringen müssen, um einsatzfähig zu sein, unbedingt lohnen!

Der Einsatz konnte gegen 0.30 Uhr beendet werden.

Sonntag, 23.05.2010, 14:47